Service Startseite Seitenübersicht Drucken
Geschichte des Ortes und der Pfarrkirche
Gottesdienste

Mensch, Martin! Markus Karger

„Der Reformator Martin Luther zwischen Tintenfass und Weinseligkeit“

In einer humorvollen Lesung präsentiert der Schauspieler Markus Karger am Sonntag, dem 17. September 2017 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche

Texte von und über Luther, literarische Schnipsel aus seiner Zeit  und Fundstücke aus den letzten 500 Jahren.

Als diplomierter Biologe mit Schwerpunkt Anthropologie und Biophilosophie hat er sich schon während des Studiums dem Theater verschrieben. Als Schauspieler, Regisseur und Autor ist er nicht nur dem Publikum in der Wetterau bekannt. Über die Grenzen Hessens hinaus kennt man ihn, auch als Vertreter des „komischen Fachs“.

Als Trude Herr oder Landfrau Ursula Kraft zeigt er seine komödiantische Seite. Sein schauspielerisches Talent setzt er in Lesungen, Führungen, Comedy und Theater in Szene.

Markus Karger versteht es, historische Inhalte, tiefgründige Texte mit einem Augenzwinkern dem Publikum zu vermitteln. Sein Humor ist geprägt von Herzenswärme und entspricht dem Gedanken von Luther: „Dem Volk aufs Maul schauen.“

 

Kunst in Kirchen - Ausstellung mit Cornelia Rößler

2017 ist es wieder soweit: Kunst in Kirchen in der Wetterau geht in die fünfte Runde. Vom 19. August bis zum 24. September werden 6 Kirchen mit zeitgenössischer Kunst bespielt. Dabei steht das etablierte Wetterauer Kunstprojekt im Lutherjahr unter dem Motto ‚aufbrechen’, welches künstlerisch von Nicole Ahland, Werner Cee, Jukka Korkeila, Katharina Meister, Ulrike Obenauer und Cornelia Rößler umgesetzt wird. Damit steht Kunst in Kirchen in diesem Jahr als Beitrag von Wetteraukreis sowie den evangelischen und katholischen Kirchen zum Reformationsjubiläum. 

Dem Jubiläum entsprechend befinden sich die Gastkirchen in 2017 entlang des Wetterauer Lutherwegs. Die sechs zu bespielenden Kirchen sind die Stadtkirche Friedberg, die evangelischen Kirchen in Nieder-Weisel, Butzbach und Wölfersheim sowie die katholischen Kirchen St. Bonifatius in Karben und St. Johannes Evangelist in Rodheim vor der Höhe. Die Kirchen sind während der Ausstellungszeit täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet.

Mit dem ‚aufbrechen’ gehen viele Vorstellungen einher – der Aufbruch in einen neuen Tag, der Aufbruch des Pilgers auf seine Reise, der Aufbruch des Menschen in neue Zeitalter, der Aufbruch flüchtender Menschen in eine ungewisse Zukunft. Auch künstlerisch findet im Rahmen des Kunstprojekts in Hinblick auf Inhalt und Umsetzung der jeweiligen Positionen eine breite Auseinandersetzung statt. So werden in 2017 neben Objekten, Fotografien und Rauminstallationen auch Video-, Licht- und Klanginstallationen präsentiert. Cornelia Rößler wird die evangelische Kirche in Nieder-Weisel bespielen.

Mittelpunkt der Installation in der Kirche ist der Ankleideraum neben dem Altar, der zu einem großen Leuchtobjekt umgebaut wird. Aus den Fenstern werden in leicht rosafarbenem Licht Fotografien von menschlicher Haut leuchten. Es sind Abbildungen von Haut verschiedener Nationen und Generationen. Die Haut spiegelt für Frau

Rößler Leben wider. Sie schützt, repräsentiert, kommuniziert, wandelt um, grenzt ab. Für Rößler besitzt der Mensch drei Arten von Haut: Die erste ist die menschliche Haut, die zweite die Kleidung, die wir tragen, die dritte Haut sind die Räume in denen wir Leben.

Ihre Arbeit im Kirchenraum setzt diese Sichtweise entsprechend um: Während der Ankleideraum Nahaufnahmen menschlicher Haut zeigt, befinden sich auf den Kirchenbänken alte Kleidungsstücke, die collagenartig zu Skulpturen verarbeitet wurden. Der Kirchenraum steht stellvertretend für die menschlichen Lebensräume.

Im Laufe von  einhergehenden Erinnerungen, Erfahrungen oder Emotionen, die sich in diesen drei Arten von Haut des Menschen widerspiegeln, macht Rößler durch ihre Arbeit in Nieder-Weisel erfahrbar.

Die BesucherInnen erwartet natürlich auch in 2017 neben spannenden künstlerischen Positionen in wunderbaren Kirchenräumen ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm mit Konzerten, Vorträgen und Kabarett. In Nieder-Weisel ist Markus Karger mit seinem Programm zu Gast.

Das Projekt wurde 2008 vom Wetteraukreis sowie den evangelischen und katholischen Dekanaten der Wetterau ins Leben gerufen und verfolgt neben der Bereicherung der Wetterauer Kulturlandschaft das Ziel, den Dialog von Kirchengemeinde, Kirchenbesuchern und moderner Kunst zu fördern. 

Orgelkonzert am 13.08. in der Pfarrkirche

Im Rahmen eines Fest-Gottesdienstes gab Thomas Wilhelm, der Orgelsachverständige der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und Kirchenmusiker an der St. Nikolaus-Kirche in Bad Vilbel, in der Pfarrkirche zu Nieder-Weisel am Sonntag, dem 13. August 2017 ein eindrucksvolles Konzert auf der neu renovierten Orgel. Der Solist spannte den musikalischen Bogen vom Barock über die Romantik bis zum Anfang des 20.Jahrhunderts. An diesem Abend wurde allen, die gekommen waren, überdeutlich, wie glücklich sich unsere Kirchengemeinde schätzen kann, eine solche "Königin der Instrumente" in der eigenen Pfarrkirche zu besitzen.

 

Ausflug des Frauenkreises nach Hanau

Der diesjährige Ausflug des Frauenkreises am 30. Mai führte nach Hanau.

Wie in den vergangenen Jahren, so wurde auch in diesem Jahr wieder mit dem Bus am Marktplatz in Nieder-Weisel gestartet. Die Frauengruppe traf sich um 9.30 Uhr bei freundlichem Sommerwetter und guter Stimmung zur Abfahrt.

Der sympathische Busfahrer mit Wiener Akzent, Max Dürnberger, empfing die Teilnehmerinnen am Buseinstieg und begrüßte sie sehr herzlich. Die Fahrt führte über die Autobahn und verlief problemlos und ohne Stau. In Hanau angekommen, wartete der Stadtführer schon an dem vereinbarten Ort.

„Kennen Sie Hanau? Noch nicht? Dann lassen Sie sich überraschen“, waren seine Begrüßungsworte.

Es ging los mit einem Fußmarsch, vorbei an dem historisch bedeutendsten Bau der Altstadt, dem Deutschen Goldschmiedehaus.

Beeindruckend war danach die Evangelische Marienkirche, die als Bauwerk erstmals in einem Ablassbrief des Erzbischofs von Mainz 1316 erwähnt wurde. Durch viele Um- und Anbaumaßnahmen ist sie heute ein Schmuckstück im Herzen der Altstadt.

Weiter führte der Weg zum Marktplatz in die heutige Innenstadt.

Der Marktplatz mit dem Neustädter Rathaus wurde Ende des 16. Jahrhunderts von niederländischen und wallonischen Glaubensflüchtlingen geschaffen. Er entstand durch einen Vertrag mit Graf Philipp Ludwig II. von Hanau-Münzenberg. An den Ecken des Platzes ließ der Rat der Stadt vier Marktbrunnen errichten, von denen der Schwanenbrunnen bis heute erhalten ist. Zu Ehren des Neustadt-Gründers Graf Philipp Ludwig II. wurde ihm ein Denkmal errichtet.

Außerdem befindet sich hier vor dem Rathaus das Brüder-Grimm- National-Denkmal. Es ist Ausgangspunkt der Deutschen Märchenstraße, die von Hanau nach Bremen führt.

Auf dem Freiheitsplatz im Haus 861 der Neustadt wurden die weltberühmten Sprachforscher und Märchensammler Jacob und Wilhelm Grimm geboren. Deshalb wird Hanau auch die Brüder-Grimm- Stadt genannt.

Das Geburtshaus der Brüder Grimm und nahezu die gesamte Hanauer Innenstadt wurden leider zum Ende des Zweiten Weltkrieges durch einen Bombenangriff zerstört und nicht mehr aufgebaut.

Ein Publikumsmagnet ist die Fußgängerzone Rosenstraße mit ihren vielen Geschäften, Cafés etc.

Hier endete auch die Stadtführung. Im Gasthaus „Goldener Bock“ wurde das bereits vorab bestellte Mittagessen eingenommen.

Nach dieser Pause sollte es weiter gehen mit der Besichtigung des Landschlosses Philippsruhe.

Ein aufkommendes Gewitter mit Windböen erschwerte den Weg zum Bus. Glücklicherweise verlief alles gut, und alle 25 Teilnehmerinnen kamen unbeschadet an Bord. So konnte die Fahrt zum Schloss starten. Das Schloss befindet sich in einem Park, der als Landschaftsgarten immer wieder neu gestaltet wurde und liegt direkt am Mainufer. Hier finden in den Sommermonaten die Brüder-Grimm-Märchenfestspiele statt.

Am Eingangstor des Schlossgartens angekommen, stellte sich heraus, dass dort eine Hochzeit gefeiert wurde. Deshalb verzögerte sich der Einlass in das Gebäude etwas. Eine Beauftragte der Stadt war für die Führung der Gruppe zuständig und gab die entsprechenden Erklärungen. Den Grundstein für den im Barockstil nach französischen Vorbildern erbauten Gebäude-Komplex ließ Graf Philipp Reinhard von Lichtenberg im Jahr 1701 legen. Das danach gebaute Schloss wurde bis ins 19. Jahrhundert immer wieder durch neue Besitzer Veränderungen unterzogen. Am Ende der Führung war Kaffeetrinken angesagt. Leider konnte die Reisegruppe zum Abschluss nicht - wie geplant - im Museumscafé verweilen, weil die Räume durch die Hochzeitsfeier belegt waren. Die Enttäuschung war groß. Wo sollte so schnell ein passendes Café oder eine Eisdiele für so viele Personen gefunden werden. Doch der zu Anfang erwähnte versierte Busfahrer Max Dürnberger rettete die unglückliche Situation. Auf der Rückfahrt vermittelte er ein schön gelegenes Café mit Außenterrasse, welches angesteuert wurde und Platz für alle zur Verfügung hatte.

Der Tag war gerettet. Sehr zufrieden mit den vielen Eindrücken dieses Tages und besonders dem kulinarischen Abschluss des Ausfluges traf die Gruppe gegen ca. 18.00 Uhr wohlbehalten wieder in Nieder-Weisel ein.

Ingetraud Haub

 

 

Wohnraum für Flüchtlinge

Liebe Gemeinde,

Es ist nun fast schon über ein Jahr her, dass viele Menschen, vor allem aus Syrien in unser Land und auch hierher nach Butzbach und Nieder-Weisel gekommen sind. Zeit inne zu halten und zurück zu blicken.

Seit mehr als einem halben Jahr lebt ein Arzt aus Syrien in meinem Haus und wir haben eine enge Freundschaft entwickelt. Er hofft sehr darauf, dass bald seine Familie nachkommen kann und er dann für sich und seine Familie eine Wohnung in Nieder-Weisel findet. Das ist natürlich nicht einfach, denn auch andere Familien aus unserer Gemeinde suchen eine neue Wohnung und haben dabei große Schwierigkeiten. Ein paar Häuser weiter hat ebenfalls ein Vater aus Syrien mit seiner Tochter ein neues zu Hause gefunden. Es ist schön zu sehen, wie froh sie sind, dass sie dem Krieg entfliehen konnten und die Möglichkeit für einen Neuanfang in Nieder-Weisel gefunden haben.

Ich möchte auf diesem Wege allen Bürgern aus Nieder-Weisel danken, die dabei geholfen haben, dass sich unsere neuen Mitbürger hier einleben und sich zurecht finden.

Es gab schon ein paar Gelegenheiten, mit Flüchtlingen ins Gespräch zu kommen, sei es bei den Friedensgebeten für Syrien im Advent oder beim Kaffeetrinken zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes im Gemeindesaal. Ich denke, dabei konnte man feststellen, dass die Menschen, die oft aus der Kriegsregion Syrien stammen, ganz normale Mitbürger sind, die vor der Gewalt in ihren Heimatländern geflohen sind und auf der Flucht viel riskiert haben. Oftmals haben diese Menschen auch noch die gleiche Religion wie wir und sind gewillt, sich hier bei uns zu integrieren und zu arbeiten.

Falls Sie auch eine Wohnung/Haus zu vermieten haben, ziehen Sie es bitte einmal in Erwägung, es vielleicht für einige Zeit an Flüchtlinge zu vermieten. Als Mieter fungiert die Stadt Butzbach, die Formalitäten sind sehr überschaubar. Falls Sie sich unsicher sind oder Sie weitere Informationen benötigen, sprechen Sie mich gerne direkt an, rufen Sie mich unter 7442870 an oder schreiben Sie eine Mail an svenmarcuswalter@web.de.

Sven Walter

 

Gemeindestatistik

Im Jahre 2016 wurden in der Ev. Kirchengemeinde Nieder-Weisel:

15 Kinder getauft

12 Jungen und Mädchen wurden konfirmiert

7 Paare wurden getraut

20 Gemeindeglieder wurden bestattet

3 Kircheneintritte/Aufnahmen

8 Kirchenaustritte

 

Gottesdienste

Samstag, 21.10.17

16.30 Uhr Trauung mit Taufen (Pfrn. Hankel) in der Pfarrkirche

Sonntag, 22.10.17

10.30 Uhr Gottesdienst (Pfrn. Hankel) in der Pfarrkirche

Sonntag, 29.10.17

10.30 Uhr Gottesdienst (Pfrn. Hankel) in der Pfarrkirche

Sonntag, 05.11.17

10.30 Uhr Gottesdienst...


Gemeindebüro

Sprechzeiten der Pfarrerin:
Dienstag: 9.30 - 11.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Öffnungszeiten des Gemeindebüros:
Di 8.30 - 13.00 und
Mi 14.00 bis 18.00

Tel.: (0 60 33) 25 45

E-Mail Kontakt zum Gemeindebüro

Pfarrerin C. Hankel

Pfarrerin Cornelia Hankel


Urheberrechte © 2006 ff. - Inhalte: Evangelische Kirchengemeinde Nieder-Weisel / Programmierung: Thilo Bunzel-Duran Online-Services