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Geschichte des Ortes und der Pfarrkirche
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Die erste Fahrt mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden

Unsere erste KonfirmandInnenfahrt, die auf den UHU führte - mit den Fahrrädern!
Es wurde viel gearbeitet
und natürlich blieb auch Zeit für Spiel und Spaß.

Konfirmandenunterricht an einem anderen Ort

In der Komturkirche fand das letzte Treffen der KonfirmandInnen statt. Es ist schon etwas besonderes, dass wir in unserm Dorf gleich zwei Kirchen haben. Umso spanndender, mal auch etwas von der Johanniterkirche zu erfahren. Herr von Hoff, der Kurator, führte die Gruppe kenntnisreich durch die Geschichte der Kirche und des Ordens. So besichtigten wir neben der Kirche auch den darüber liegenden Kapitelsaal sowie das Ordenshaus nebenan. Dort konnten sich denn auch alle wieder etwas aufwärmen...

Die KonfirmandInnen mit dem Kurator, Herrn von Hoff, vor der Komturkirche

Unser Konfirmandenunterricht

Die Ev. Kirchengemeinde Nieder-Weisel bietet jedes Jahr einen neuen Jahrgang für KonfirmandInnen an. In der Regel beginnt der neue Kurs mit einem ersten Treffen und einem ersten Elternabend vor den Sommerferien. Danach geht es dann so richtig nach den Schulferien los und endet mit der Konfirmation am Sonntag Rogate, der jeweils zwei Wochen vor dem Pfingstfest liegt.

Jeweils im Frühjahr werden die meisten Jugendlichen, die laut unserer Kartei für einen möglichen Konfirmandenunterricht in Frage kommen, von uns angeschrieben. Sollte jemand keinen Brief bekommen, so ist dies keine böse Absicht unsererseits, sondern liegt schlichtweg allein an den statistischen Daten, auf die wir im Gemeindebüro zugreifen können. In der Regel melden sich Jugendliche im Alter von 12-13 Jahren an. Wann genau der "richtige" Jahrgang für den Konfirmandenunterricht gegeben ist, hängt bei vielen immer auch ein bißchen von den FreundInnen ab, die auch in den Unterricht gehen. Im Zweifesfall bitte im Pfarrbüro nachfragen!

Nachstehend veröffentlichen wir das Infomationsblatt, das es zu Beginn der Konfirmandenzeit gibt oder ansonsten auch im Pfarrbüro oder im Gemeindesaal zur Mitnahme ausliegt.

Informationsblatt für Eltern und Jugendliche

Liebe Eltern, liebe Jugendliche!

In diesem Informationsblatt sind Antworten auf viele Fragen rund um das Thema „Konfirmation“ in der Evangelischen Kirchengemeinde Nieder-Weisel zusammen gestellt. Wer sich bereits zur Konfirmation angemeldet hat, erfährt etwas über die Ziele, den Aufbau und die „Regeln“ dieses einen Jahres. Wer sich noch mit dem Gedanken trägt, ob die Konfirmation etwas für sie oder ihn ist, erhält hoffentlich genügende Hinweise, um für sich (und/oder sein Kind) eine gute Entscheidung zu treffen. Auch wer noch nicht getauft ist, kann an der Konfirmandenzeit teilnehmen. Die Taufe erfolgt dann gegebenenfalls im Laufe des Jahres vor dem Konfirmationsgottesdienst.

Nun bist Du, liebe Jugendliche und Jugendlicher, in einem Alter, in dem Du selbst immer mehr Verantwortung übernehmen kannst und auch musst. Dies gilt auch für den religiösen Bereich, d. h.: Willst Du auch deinerseits die Hand Gottes ergreifen? Wer aber genau ist dieser „Gott“, von dem Christen und Christinnen seit 2000 Jahren sprechen? Wie genau kann das überhaupt aussehen, „die Hand Gottes zu ergreifen“? Was eigentlich ist Dir wichtig in Deinem Leben? Woran willst Du dich halten, was kann dir helfen, dich zu orientieren? Das sind Fragen, denen wir während des kommenden Jahres nach spüren werden. Und für die Du – alleine und in der Gemeinschaft mit den anderen – (d)eine Antwort finden kannst und sollst. Glaube ist dabei nicht als ein einmal für alle Zeiten erworbener Besitz verstanden. Vielmehr ist er ein lebendiger Bestandteil unseres Lebens. Wie alles Lebendige stirbt er ohne Beachtung ab und benötigt von daher regelmäßige geistige „Nahrung“.

I  Welche Ziele wir haben

In der „Ordnung des kirchlichen Lebens der Ev. Kirche in Hessen und Nassau“ heißt es: „Die Kirche hat den Auftrag, Kinder und Jugendliche im Glauben zu fördern. Sie bereitet zur Konfirmation vor und gibt Hilfe in Lebensfragen und zu jugendgemäßen Formen christlicher Gemeinschaft. Eltern und Paten sind zur Mitarbeit eingeladen.“

Was genau heißt das oder kann es bedeuten?

Bei der Taufe haben Sie, liebe Eltern, sowie die Paten stellvertretend für Ihre Kinder Gottes allumfassendes „Ja“ angenommen. Bildlich gesprochen haben Sie die Hand, die Gott Ihrem Kind entgegen gestreckt hat, ergriffen.

II  Welche Angebots-Bausteine es gibt

Um diese Ziele erreichen zu können, haben wir für die einjährige Konfirmandenzeit ganz unterschiedliche Angebots-Bausteine entwickelt. Zunächst einmal stehen hier die Bausteine für die Konfirmandinnen und Konfirmanden:

1  Wöchentliche Treffen

Die wöchentlichen Treffen mit einer Dauer von 90 Minuten finden jeweils am Donnerstagnachmittag statt. Wir üben miteinander eine spirituelle Praxis durch Meditation, Gesang oder Psalmgebet ein. Anschließend wird jeweils ein anderes Thema behandelt. Hierzu gehört z. B. auch das Kennlernen der unterschiedlichen Einrichtungen und Kreise der Gemeinde.

2  Feier der Gottesdienste

Es bedarf einer gewissen Zeit und einiger Erfahrung, bis das Feiern von Gottesdiensten einem vertraut wird. Jede Konfirmandin und jeder Konfirmand verpflichtet sich daher, mindestens alle 14 Tage einen Gottesdienst zu besuchen. Hinzu kommen die hohen kirchlichen Feiertage wie z.B. Weihnachten, Ostern und Pfingsten. Beabsichtigt ist, mit der Gruppe auch selbst Gottesdienste (jugendgemäß) zu gestalten.

3  Vorstellungsgottesdienst

Zu einem solchen selbst gestalteten Gottesdienst gehört auf jeden Fall der Vorstellungsgottesdienst, der eine Woche vor der Konfirmation stattfindet.

4  Zwei Konfirmandenfahrten

Den Vorstellungsgottesdienst erarbeitet sich die Gruppe auf der vorangegangenen Abschlußfahrt. Zu Beginn der Konfirmanden­zeit fahren wir ebenfalls für knapp 3 Tage weg. Auf dieser ersten Konfirmandenfahrt geht es vor allem darum, die Grundlage für das Miteinander in der Gruppe zu legen.

5  Mitarbeit in der Gemeinde

An einigen Stellen bitten wir die Konfirmanden und Konfirmandinnen um Mitarbeit in der Gemeinde. Wir tun dies, weil wir fest davon überzeugt sind, dass zur Mitgliedschaft auch eine Form von Mitarbeit und –verantwortung gehört. So bitten wir u. a. bei der Bethel-Sammlung im Frühjahr und beim Gemeindefest um Mithilfe.

6  Auswendiglernen

Bis zum Ende des Kurses gilt es, wichtige Stücke des christlichen Glaubens auswendig zu können. Dies halten wir für notwendig, um sich ein inneres „Schatzkästlein“ anzulegen und sich z.B. in einem Gottesdienst überhaupt heimisch fühlen zu können. Dabei handelt es sich um das VaterUnser, die Zehn Gebote, das Apostolische Glaubensbekenntnis, den Psalm 23 sowie um ein Lied aus dem Gesangbuch. 

7  Auswertungsnachmittag

Einige Wochen vor der Konfirmation trifft sich die Konfirmandengruppe mit dem Kirchenvorstand zu einem Auswertungsnachmittag. Hier geht es darum, zu zeigen, was alles in dem Jahr gelernt wurde und miteinander über Fragen und Antworten des Glaubens ins Gespräch zu kommen.

8  Vorabend- und Konfirmationsgottesdienst

Am Abend vor der Konfirmation findet ein Vorabendgottesdienst zur Einstimmung auf den folgenden Tag statt. Am Konfirmationstag selbst feiern wir einen festlichen Konfirmationsgottesdienst, in dem die Konfirmandinnen und Konfirmanden zum ersten Mal zur Teilnahme am Abendmahl zugelassen seid.

Mit der Konfirmation sind die Konfirmanden und Konfirmandinnen dann als mündige Christen und Christinnen zum Abendmahl zugelassen und erhalten das Patenrecht. Zudem können sie, haben sie am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet, den Kirchenvorstand mit wählen.

Der Verlauf der Konfirmandenzeit hängt entscheidend von der Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Eltern und der Gemeinde ab. Es wird von Ihnen gewünscht, dass Sie Ihr Kind bei der Einführung in das Leben der Gemeinde begleiten, z.B. in Form gemeinsamer Gottesdienstbesuche.

9  Einführungsgottesdienst

So beginnt auch die Konfirmandenzeit mit einem Einführungsgottesdienst, zu dem die Eltern (und Paten) besonders herzlich eingeladen werden. In diesem Gottesdienst wird die neue Konfirmandengruppe der Gemeinde vorgestellt und um den Segen Gottes für das Miteinander im kommenden gemeinsamen Jahr gebetet.

10  Teilnahme an einzelnen wöchentlichen Treffen

Die Teilnahme an einzelnen wöchentlichen Treffen ist Ihnen als Konfirmandeneltern nicht nur möglich, sondern - aus dem Gedanken des bestmöglichen Ergebnisses aus einem vernetzten Miteinander heraus – sogar erwünscht.

11  Elternabende

Es wird insgesamt 2-3 Elternabende geben. Diese dienen – bei der Anmeldung und vor der Konfirmation – der Klärung eher praktischer Fragen und – ganz wichtig! – Ihrer Wünsche, evtl. Bedenken und Anregungen zur Konfirmandenzeit. Darüber hinaus kann es aber auch um ein Gespräch über Ihre Einstellungen zum Glauben gehen, um so z.B. auch Ihrem Kind gegenüber gesprächsfähig zu sein.

Liebe Eltern, liebe Jugendliche!

Wir hoffen, Ihnen und Euch mit diesem Informationsblatt einen guten Überblick über die Konfirmandenzeit in unserer Gemeinde gegeben zu haben. Selbstverständlich stehen wir als Kirchenvorstand und als Pfarrer Ihnen und Euch zu weiteren Rückfragen gerne zur Verfügung. Wir freuen uns, wenn wir als Kirchenvorstandt Sie/Euch als neue Konfirmandenfamilie begrüßen können und heissen Sie/Euch dazu herzlich willkommen!

Mögliche Sprüche für die Konfirmation

Lieber Konfirmand, liebe Konfirmandin! Der Spruch für die Konfirmation erscheint auf deiner Konfirmationsurkunde und wird in die Kirchenbücher eingetragen. Der Bibelvers kann/soll dich begleiten auf deinem Lebensweg und so etwas wie ein guter Freund für dich werden. Ein Tipp: Um deinen Spruch zu finden, lies dir die Auswahl sorgfältig durch und schau, welcher dich besonders anspricht. Notiere 3-4 davon. Schließlich wähle einen für dich aus.

 

Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf Ihn; Er wird`s wohl machen.
(Psalm 37,5)

Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
(Psalm 23,1)

Weise mir; Herr, deinen Weg, daß ich wandle in Deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, daß ich Deinen Namen fürchte.
(Psalm 86,11)

Siehe, Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
(Mt. 28,20)

Verlaß dich auf den Herrn von ganzem Herzen, und verlaß dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an Ihn in allen deinen Wegen, so wird Er dich recht führen.
(Sprüche 3,5+6)

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
(Joh. 8,12)

Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.
(Röm. 12,12)

Laß dir an Meiner Gnade genügen; denn Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
(2. Kor. 12,9)

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.
(1. Tim. 6,12)

Heile Du mich, Herr, so werde ich heil; hilf Du mir, so ist mir geholfen.
(Jer. 17,14)

Fürchte Dich nicht, denn Ich habe dich erlöst; Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist Mein!
(Jes. 43,1)

Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten?
(Psalm 27,1)

Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.
(1. Joh. 5,4)

Der Herr ist meine Stärke und mein Schild; auf Ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen.
(Psalm 28,7)

Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.
(Phil. 4,13)

Rufe mich an in der Not, so will Ich dich erretten, und du sollst Mich preisen.
(Psalm 50,15)

Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was Er dir Gutes getan hat.
(Psalm 103,2)

Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.
(Psalm 103,8)

Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund Meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.
(Jes. 54,10)

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in Mir bleibt und Ich in ihm, der bringt viel Frucht.
(Joh. 15,5)

In keinem andern ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.
(Apg. 4,12)

Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.
(Röm. 8,28)

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
(Psalm 119,105)

Seid aber Täter des Wortes und nicht Hörer allein.
(Jak. 1,22)

Alle eure Sorgen werft auf Ihn; denn Er sorgt für euch.
(1. Petr. 5,7)

Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben.
(Röm. 1,16)

Wenn ihr Mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will Ich Mich von euch finden lassen.
(Jer. 29,13+14)

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst.
(Psalm 32,8)

Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu Mir kommt, den wird nicht hungern und wer an Mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
(Joh. 6,35)

Der Herr ist mein Fels und meine Burg und mein Erretter.
(2. Sam. 22,2)

Der Herr behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
(Psalm 121,7)

Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
(Psalm 121,2)

Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
(1. Joh. 4,16)

Des Herrn Wort ist wahrhaftig, und was Er zusagt, das hält Er gewiß.
(Psalm 33,4)

Herr, Deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und Deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.
(Psalm 36,6)

Ich will nicht verlassen noch von dir weichen.
(Josua 1,5)

Ich habe dich je und je geliebt, darum habe Ich dich zu Mir gezogen aus lauter Güte.
(Jer. 31,3)

Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht.
(Jes. 12,2)

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