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Vorruhestand - Abschied und Neubeginn

Mit gemischten Gefühlen erlebten nicht nur die Gäste das offizielle Abschiedsprogramm für Frau Birgit Bonarius am letzten Sonntag in Nieder-Weisel. Nach nun 37 jähriger „Amtszeit“ als Erzieherin im Ev. Kindergarten in Nieder-Weisel tritt Birgit Bonarius ihren wohlverdienten und selbst gewünschten Vorruhestand an.

Pfarrerin Cornelia Hankel, der Kirchenvorstand und das Kindergartenteam, unter der Leitung von Kathrin Mehlhorn, luden die Gemeindemitglieder, Kindergartenkinder und deren Familien sowie ausgewählte geladenen Gäste zu einem herzlichen Abschiedsgottesdienst für Frau Birgit Bonarius ein.

Der Einzug der Kindergartenkinder, welche zweifelsohne neben Frau Bonarius zu den wichtigsten Besuchern des Gottesdienstes gehörten, brachten ebenso „lachende und weinende Augen“ hervor, wie die ausgesuchten Lieder, die Predigt, die passend unter dem Psalm 31.6 „Meine Zeit steht in deinen Händen“ stand. Auch gab es Tränen bei den Abschiedsworten der Kindergartenleiterin Mehlhorn und das überreichte Abschiedsgeschenk der Kolleginnen, die eine mit großer Kreativität und viel Liebe erstellte Uhr, die symbolisch für die „neue Zeit“ im Leben von Birgit Bonarius stehen soll, übergeben konnten.

Kathrin Mehlhorn gab einen Rückblick über die knapp 41-jährige erfolgreiche Dienstzeit und über die im laufe der Jahre veränderten Anforderungen an die Kindergarteneinrichtung sowie den ständig wachsenden Aufgaben des Berufsbildes der Erzieherin.
Vor mehr als 40 Jahren absolvierte Birgit Bonarius ihre Lehre als Kinderpflegerin und arbeitete 1968 zunächst im Kindergarten in Beienheim. 1971 bot sie bereits zeitweise ihre Unterstützung als Vertretung im Weiseler Kindergarten an, der damals noch in den Räumen am Marktplatz untergebracht war.
Unter der Trägerschaft der Ev. Kirchengemeinde in Nieder-Weisel begann Birgit Bonarius ihren Dienst mit der Einweihung des neuen Ev. Kindergartens, Am Haingraben, am 01. September 1972. Während ihrer Dienstzeit arbeitete sie insgesamt mit 5 Pfarrern, drei Kindergartenleiterinnen, vielen Erzieherinnen und Praktikantinnen sowie unzähligen Eltern und hochgerechnet ca. 1300 Kindern zusammen.

Birgit Bonarius verstand es stets, sich an Neuerungen anzupassen und diese auch mit großem Engagement, Loyalität dem Arbeitgeber, der Kollegen und auch den Familien gegenüber, Zuverlässigkeit und zahlreichen eigenen Ideen voranzutreiben. Stets war es ihr ein großes Anliegen, auf das Wohlergehen der Kinder und deren Familien einzugehen und sich für diese einzusetzen. Dies beinhaltete auch die Bereitschaft, sich im pädagogischen und religionspädagogischen Bereich weiterzuentwickeln und fortzubilden. In der Zeit von 1991 bis 1994 entschied sie sich deshalb auch für eine 2. Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“.
Außerdem vertrat sie den Kindergarten im Kindergartenausschuss und im Redaktionskreis.

Als ortsansässige Kollegin, verstand sie es hervorragend, das Team und auch die Kinder mit dem Dorf Nieder-Weisel und seinen Gemeindemitgliedern vertraut zu machen und hatte zu vielem auch so manche Anekdote zu erzählen. Mit Einfühlungsvermögen, Hilfsbereitschaft und großer Motivationsfähigkeit förderte sie die Kinder und konnte mit ihrem unverwechselbarem Humor das Kindergartenteam und auch ihre Schützlinge begeistern. Sie war nicht nur in der Schmetterlingsgruppe als Erzieherin tätig, sondern hatte auch als stellvertretende Leiterin immer ein offenes Ohr für alle Belange.

Zusammen mit den Kolleginnen Cornelia Schwab und Karoline Loreth betreute sie in den letzten Jahren die Vorschulkinder und machte diese unter anderem auch mit dem „Würzburger Sprachprogramm“ für die Schule fit. Ganz klar, dass sich gerade deshalb auch die Vorschulkinder im Gottesdienst mit ihrem Abschiedslied „Einfach Spitze, dass Du da warst“ beteiligten und „ihrer“ Frau Bonarius eine selbst hergestellte Kerze als Erinnerung an die tolle Zeit überreichten.

Der Kirchenvorstand, in Vertretung durch den Vorsitzenden Kristian Frank, dankte Bonarius ebenfalls für Ihre langjährige Tätigkeit und wünschte für die nun kommende „Rentnerzeit“ alles Gute.

Ganz feierlich und offiziell wurde das Amt der Stellvertretenden Leitung an die die Kollegin Claudia Leschzyk-Thumerer übergeben und auch Natalia Schmunk wurde als 2. Erzieherin bzw. als Nachfolgerin in der Schmetterlingsgruppe vorgestellt. Im Rahmen des Gottesdienstes wurden Frau Leschzyk-Thumerer zu Ihrem 10-jährigen Dienstjubiläum und Frau Caroline Loreth, die am 1.5.2009 auf 20 Jahre Tätigkeit zurückblicken kann, geehrt.

Ein ganz persönliches und mit zahlreichen emotionsgeladenen Beiträgen, Dankesreden und mit herzlichen Worten und Geschenken geplantes Programm, erwartete Birgit Bonarius im Anschluss an den Gottesdienst im neuen Gemeindesaal. Viele geladene Gäste verabschiedeten sich auf ganz unterschiedliche Weise und blickten auf eine freundschaftliche und wunderschöne Zeit zurück.

Das Kindergartenteam begeisterte mit einem selbst getexteten Lied, indem die Eigenarten und beliebten Sprüche der Kollegin aufgegriffen wurden.
So staunte Birgit Bonarius auch nicht schlecht, als sie nun Erwachsene ehemalige „Kindergartenkinder“ zusammen mit deren eigenen Sprösslingen, die nun ebenfalls den Kindergarten besuchten, mit einem Lied erfreuten.
Die langjährige Kollegin der Schmetterlingsgruppe Claudia Leschzyk-Thumerer bedankte sich für die harmonische und humorvolle Zusammenarbeit, die die beiden seit langem auch schon im Privaten zusammengeschweißt hat.
Die Elternvertreter der Schmetterlingsgruppe Simone Heinz und Esther Reuter, die bereits mit einem Beitrag am letzten Arbeitstag von Bonarius im Februar erfreut hatten, sagten noch einmal ganz offiziell „Aufwiedersehen“.
Selbst der ehemalige Pfarrer Carsten Tag ließ es sich nicht nehmen, mit einem Grußwort, welches von Kirchenvorstandsmitglied Ulrich Drewel verlesen wurde, danke zu sagen. Das Team des Förderverein des Ev. Kindergartens, brachte einen Rückblick in Gedichtsform und die Elternvertreter aller Gruppen in Vertretung von Karen Großmann und Heike Greb bedankten sich für die gute Zusammenarbeit.
Ganz besonders freute sich Birgit Bonarius über die freundschaftlichen Worte von ehemaligen Kollegen wie z. B. die ehemalige Kindergartenleiterin Elvira Klaus, die ehemaligen Kolleginnen Anne Hamel und Erika Ament, die einen Rückblick über die gemeinsame Berufstätigkeit gaben und vom eigenen Rentnerleben berichteten.
Fast sprachlos – im Gegensatz zum normalen Alltag – konnte man Birgit Bonarius erleben, die alle Gäste zum anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Kaffe und Kuchen einlud, um sich selbst noch einmal bei jedem Einzelnen ganz herzlich für die lieben Worte bedankte. Es war ein Abschied vom Berufsleben, aber auch ein Neubeginn, ein neuer Lebensabschnitt, der nun viel Zeit, die Birgit Bonarius zusammen mit ihrem Mann Helmut und ihrer Familie - und da waren sich alle Anwesenden sicher - bestmöglich planen und genießen wird. Alles Gute und gutes Gelingen für die neue Zeit!

Gottes Segen für Birgit Bonarius

Zum 31. März 2009 verabschieden wir unsere langjährige Mitarbeiterin und stellvertretende Kindergartenleiterin, Birgit Bonarius, in die Altersteilzeit.
Obwohl uns allen dieses Datum lange bekannt war, kam ihr letzter Arbeitstag und damit der Abschied schneller herangerückt, als  erwartet. Aus diesem Anlass möchte ich heute gerne  einen kleinen Rückblick auf ihr Wirken im Evangelischen Kindergarten und damit auch ihre Verdienste in der Kirchengemeinde Nieder-Weisel geben.
Nach ihrer Ausbildung zur Kinderpflegerin arbeitete Birgit Bonarius zunächst seit 1968 im Kindergarten in Beienheim und 1971 bereits zeitweise als Vertretung im Ev. Kindergarten in Nieder-Weisel, der damals noch in den Räumen am Marktplatz untergebracht war. Mit der Einweihung des neuen Ev. Kindergartens,  Am Haingraben, am 01. September 1972 begann Birgit Bonarius ihren Dienst unter der Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde in Nieder-Weisel und hat mit fünf Pfarrern, drei Leiterinnen, vielen Erzieherinnen und Praktikantinnen, unzähligen Eltern und Kindern, die heute zum Teil schon wieder selbst Kindergarteneltern sind, zusammengearbeitet. In dieser langen Dienstzeit, insbesondere auch als stellvertretende Leiterin, waren ihr das Wohlergehen der Kinder und Familien, die pädagogische und religionspädagogische Entwicklung unserer Betreuungseinrichtung und ihres Teams, die absolute Loyalität gegenüber ihrem Arbeitgeber und nicht zuletzt ihre eigene, ständige Weiterentwicklung und Fortbildung wichtige Anliegen.
Aus diesem Grund absolvierte sie von 1991-1994, im Alter von 40 Jahren, an der Wingertschule in Friedberg ihre Ausbildung zur „Staatlich anerkannten Erzieherin“ mit sehr gutem Abschluss.


Seit vielen Jahren arbeitete sie in der Schmetterlingsgruppe, betreute mehrere Kinder in Einzelintegrationsmaßnahmen und leitete und förderte die Vorschulkinder, um nur einige Schwerpunkte ihrer Arbeit zu benennen. Außerdem vertrat sie den Kindergarten im Kindergartenausschuss und im Redaktionskreis.
Ihr Engagement und ihre Ideen prägten den Kindergarten erheblich mit und letztlich hat sie einen
großen Anteil an dem, was unsere Einrichtung heute ist.
Mit offenen Ohren, einem großen Herz, mit viel Liebe und Geduld, mit wertvollen und ernst gemeinten Ratschlägen, mit tollen Ideen, spürbarer Freude und großer Verlässlichkeit und Motivation war sie uns eine geschätzte Kollegin, die wir nur ungern gehen lassen. Wir bedanken uns für die gemeinsame Zeit und wünschen ihr für die Zukunft von Herzen alles Gute und Gottes Segen.
 
Im Namen des Teams des Ev. Kindergartens        K. Mehlhorn

Das sagen Kinder über Frau Bonarius:

…das ist die Oma von der Katharina…die sagt immer lustige Sachen

…Frau B. sitzt immer am Tisch und macht die Fotos fertig

…die turnt manchmal morgens mit den Kindern

…ist eine Schmetterlingsfrau

…die kommt immer mit dem Fahrrad

…die sagt immer “Frau Schlau“ und „ hundert Gummipunkte“

Grußwort von Dekan Carsten Tag zur Verabschiedung von Frau Bonarius als Erzieherin im Ev. Kindergarten Nieder-Weisel

Engagiert, kompetent und mit dem Herzen dabei!

Gerne schreibe ich als ehemaliger Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde anlässlich der Verabschiedung von Frau Bonarius aus dem Ev. Kindergarten ein Grußwort – umso mehr, als ich leider bei der Feier nicht dabei sein kann.
Acht Jahre lang hatte ich als Pfarrer mit die Verantwortung für die Belange des Ev. Kindergartens und somit zahlreiche Gelegenheiten, die Arbeit von Frau Bonarius kennen und schätzen zu lernen.

Als Erzieherin habe ich sie immer als engagiert, kompetent und mit dem Herzen dabei erlebt. Für „ihre“ Kinder wie für Eltern, für die Kolleginnen wie für mich als Pfarrer war sie dabei stets ansprechbar und hilfsbereit.
Zugleich war sie – obwohl schon so lange dabei – auch bereit, sich in neue Bereiche einzuarbeiten, um sie den Kindern unterstützend  anzubieten wie z. B. das Würzburger Sprachprogramm für die Vorschulkinder.
Besonders beeindruckt hat mich, dass sie – nachdem sie bereits als Kinderpflegerin arbeitete – daneben noch die Ausbildung zur Erzieherin nachholte, um die ihr anvertrauten Kinder bestmöglich zu unterstützen!
Frau Bonarius war über 37 Jahre im Ev. Kindergarten tätig und damit die dienstälteste Erzieherin im Kollegium. Als solche verfügte sie über ein immenses Wissen darüber, wie es früher war. Wann immer eine solche Frage auftauchte, konnte man sicher sein: Frau Bonarius hatte sicherlich eine Antwort darauf. Zugleich wusste sie als Nieder-Weiselerin bestens über viele Zusammenhänge im Dorf und bei den Familien Bescheid, was hilfreich sein konnte, um z. B. gerade neue Kinder und ihre Situation noch besser zu verstehen. Zudem stellte sie auch eine bekannte Größe im Kindergarten dar und nicht selten hörte ich von Müttern oder Vätern, die ihr Kind zu Frau Bonarius in die Schmetterlings-gruppe brachten: „Bei ihr war ich früher als Kind auch schon gewesen.“
Als Nieder-Weiselerin war es ihr zudem wichtig, die Kinder ihrer Gruppe auch mit dem Dorf und seinen Menschen vertraut zu machen. Gerade in der wärmeren Jahreszeit sah ich sie oftmals gemeinsam mit ihrer Kollegin Frau Leschzyk-Thumerer, einem Bollerwagen - bepackt mit allem Notwendigen - und den Kindern im Schlepptau durchs Dorf ziehen, vielleicht auf dem Weg zum Schuster, zum Bäcker, in die Pfarr- oder in die Komturkirche.
Frau Bonarius war nicht nur als Erzieherin für ihre Gruppe verantwortlich, sondern hatte als stellvertretende Leiterin immer auch die ganze Einrichtung im Blick. War Frau Mehlhorn einmal nicht da, wusste ich als Trägervertreter dennoch den Kindergarten bei Frau Bonarius gut aufgehoben. Zugleich habe ich sie immer als loyal und unterstützend mir und der Kirchengemeinde gegenüber erlebt. Darüber hinaus war sie, zum Beispiel durch ihre Tätigkeit im Redaktionskreis, auch in der Kirchengemeinde präsent und hat sich eingebracht.
So gibt es auch in meinen Augen viele Gründe, Ihnen liebe Frau Bonarius für ihr jahre- und jahrzehntelanges Engagement zum Wohle der Kinder und ihrer Familien in unserem“ Ev. Kindergarten und in der Gemeinde zu danken!
Für Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen alles Gute und den Segen Gottes.
 
Herzlichst, Carsten Tag

Wir vom Kirchenvorstand wollen uns den Worten unseres ehemaligen Pfarrers C. Tag anschließen. Auch wir möchten Frau Birgit Bonarius DANKE sagen für ihre langjährige, beispielhafte Arbeit in unserem Ev. Kindergarten.

Gottes Segen wünschen wir und genießen Sie den wohlverdienten Ruhestand.

Besondere Weihnachtspäckchen im Gottesdienst und eine Kollekte für die Tafelkinder

Am 2. Advent feierten die Kindergartenkinder mit der Gemeinde einen Gottesdienst in der Evangelischen Pfarrkirche in Nieder-Weisel. Sie hörten und sahen die Geschichte vom Weihnachtsesel, der einer Familie ein besonderes Weihnachtsfest bescherte. Eigentlich war er alt und kaputt und sollte weggeworfen werden. Aber die Kinder reparierten ihn und verbrachten Zeit miteinander. Sie schenkten sich zu Weihnachten "Eselsstunden", Zeit, die sie miteinander und mit den Eltern verbringen wollten.

Die Kindergartenkinder hatten für den Gottesdienst Päckchen für ihre Eltern gepackt mit ihren Wünschen für besondere "Eselstunden". Einmal im Wald grillen, war z.B. ein solcher Wunsch.

Damit die Kinder, die zur Butzbacher Tafel gehen, an Weihnachten Päckchen auspacken können, wurde die Kollekte an diesem Sonntag für die Tafelkinder gesammelt. Damit konnte dem Aufruf entsprochen werden, der in der Butzbacher Zeitung zuvo freitags zu lesen war. Viele Gottesdienstbesucher folgten dem Aufruf und es kam die stattliche Summe von Euro 234,01 zusammen.

Am Mittwochnachmittag übergaben die Kinder des Evangelischen Kindergartens das Geld in einem Päckchen dem Vorsitzenden des Fördervereins  Dr. Peter Rothkegel. Die Leiterin  des Kindergartens, Kathrin Mehlhorn, und die Pfarrerin der Kirchengemeinde, Cornelia Hankel, waren ebenfalls dabei.

Meerschweinchen im Ev. Kindergarten

Pfarrer Tag, Dr. Hofmann, die Erzieherinnen Frau Jakobi und Frau Weißenberg, Kinder und die beiden Meerschweinchen

Gleich zwei „Neue“ können die Kinder der Entengruppe im Ev. Kindergarten Nieder-Weisel begrüßen. Noah und Anton heißen die zwei Meerschweinchen, die dankenswerterweise von einer ehemaligen Kindergartenmama, Frau Ingedor Kohrmann, gespendet wurden. „Die Idee dazu“, so die Erzieherin Kirsten Jakobi, „entstand bei einem gemeinsamen Ausflug auf einen Reiterhof. Eigentlich wollten die Kinder am liebsten ein Pony als Gruppentier, aber das geht halt schlecht...“
Fachtierarzt Dr. Henrik Hofmann, der von der Tierarztpraxis Hofmann & Hofmann in Butzbach netterweise die Patenschaft für die Meerschweinchen übernimmt, weiß dazu: „Meerschweinchen sind ideale Haustiere für Kleinkinder. Sie sind pflegeleicht und können auf den Arm genommen werden. Zudem lernt man sie mit etwas Geduld bald verstehen, denn sie haben eine einfache, aber eindeutige Sprache. Bestimmten Tönen und Geräuschen können Gefühle wie Angst und Glück, aber auch Hunger zugeordnet werden.“
„Die Kinder“ ergänzt Martina Weißenberg, ebenfalls Erzieherin in der Entengruppe, „lernen so Rücksichtnahme und Verantwortungsbereitschaft. Denn reihum sind die Kinder für die Meerschweinchen zuständig und müssen sie zum Beispiel selber füttern. Um die Identifikation mit den Tieren von Anfang an zu stärken, konnten die Kinder auch die Namen selber vorschlagen, die dann auf Karten geschrieben und per Los gezogen wurden.“ Pfarrer Carsten Tag freut sich als Trägervertreter des konfessionellen Kindergartens, dass nicht statt Noah der andere Name gezogen wurde: Superheld…

Wir sind für Sie erreichbar:

Sprechzeiten im Kindergarten:
nach Vereinbarung
Tel.: (0 60 33) 24 00

Kathrin Mehlhorn.
E-mail Kontakt: Leiterin
Kathrin Mehlhorn

Anschrift:

Evangelischer Kindergarten Nieder-Weisel
Am Haingraben 20
35510 Butzbach / Nd. – W.


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